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Pressemeldungen

Im Februar 2014 haben die Startisten mit ihrer neuen Inszenierung "Die fremde Stadt" Premiere. Die aktuelle Pressemeldung lesen Sie hier. Download und Fotos unter www.startisten-muenchen.de

PRESSEMITTEILUNG

Die Startisten präsentieren "Die fremde Stadt" von John B. Priestley

Premiere 28. Februar 2014 im Kunstforum Arabellapark

Was würdest du tun, wenn dir die Möglichkeit geboten würde, dein Leben radikal zu verändern? Mit dieser Frage sind neun Menschen konfrontiert, die sich plötzlich mitten in der Nacht vor die Mauern einer fremden Stadt versetzt finden. Die Gruppe ist ein aus den verschiedensten sozialen Schichten und Familienbeziehungen zusammengewürfeltes Häuflein. Zunächst herrscht Ungewissheit darüber, ob sie träumen oder gestorben sind, ob sich das Paradies oder ein bedrohliches Szenario hinter den Mauern verbirgt. So heißt es warten und spekulieren, denn es gibt weder ein Vor noch ein Zurück.

In witzigen, psychologisch-philosophischen Dialogen lernen sich die Menschen gegenseitig kennen und versuchen, ihre abstruse Situation auszuloten und zu begreifen: die zurückhaltende Lady und ihre agile Tochter, die erfolgreiche Geschäftsfrau, die golfspielende Millionärsgattin, der schüchterne Banker mit seiner eifersüchtigen Ehefrau, die weise Alte, die freche Kellnerin, der unkonventionell denkende Handwerker. Als bei Sonnenaufgang die mächtigen Stadttore den Weg freigeben, finden die Menschen eine neue Welt vor, die ganz anders ist als ihr bisheriges Leben. Nun müssen sie sich entscheiden.

Der sozialkritische englische Autor John B. Priestley (1894-1984) entwirft in „Die fremde Stadt“ (They Came To A City, 1943) die Utopie einer völlig solidarischen Gesellschaft. Seine fremde Stadt steht als Symbol für den Mut, noch einmal sein Ich neu zu erforschen und mehr Altruismus statt Egoismus zu wagen. Der Autor lässt aber auch den Schluss zu, dass Gleichheit unter den Menschen nicht jedermanns Idealvorstellung von einer perfekten Welt sein muss.